Eine Passbildschablone ist ein Hilfsmittel – analog als physische Papier- oder Plastikschablone oder digital als Overlay in Bildbearbeitungssoftware – das dabei hilft, ein Foto auf die korrekte Passbildgröße zuzuschneiden und gleichzeitig zu prüfen, ob Gesichtsposition und -anteil den Vorgaben entsprechen.
Die analoge Variante wird auf das ausgedruckte Foto gelegt; Markierungen zeigen, wo Kinn, Scheitel, Augen und Bildrand liegen sollen. Die digitale Variante (z. B. in GIMP, Photoshop oder spezialisierten Passbild-Apps) überlagert das Foto mit Hilfslinien, die den erlaubten Bereich für Kopf, Gesicht und Hintergrund kennzeichnen.
In der Regel markiert eine Passbildschablone folgende Referenzpunkte:
Gesamtformat: 35×45 mmKopfhöhe (Kinn bis Scheitel): 32–36 mmAugenposition: ungefähr auf Höhe von 2/3 der BildhöheSeitenabstände: Kopf mittig, gleichmäßige Ränder links und rechtsDigitale Schablonen werden häufig von Behörden und der Bundesdruckerei kostenlos zum Download angeboten. Die offizielle Prüf-App der Bundesdruckerei – „Foto-Check" – analysiert ein Handyfoto vollautomatisch gegen alle biometrischen Kriterien und zeigt an, ob das Foto akzeptiert werden würde.
Typische Fehler, die eine Schablone aufdeckt: Kopf zu groß oder zu klein im Bildfeld, Kopf zu weit links oder rechts, Augen zu tief oder zu hoch positioniert. Wer das Foto mit Profilbild.com erstellt hat, erhält bereits ein scharf ausgeleuchtetes, frontales Bild, das sich gut als Ausgangsmaterial für die Schablonenkontrolle und den anschließenden Passfoto-Druck eignet.